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NeuroCure

Neurone blau
(© NeuroCure / Rosanna Sammons)
Kegel
Exzellenzcluster

NeuroCure – Neue Wege in der Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems

Der Fokus unseres Exzellenzclusters liegt auf der Erforschung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen. Ziel des interdisziplinären Forschungsverbundes ist es, die zugrunde liegenden Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und auf dieser Basis neue Therapieansätze zu entwickeln.

Im Zentrum der Aktivitäten steht die gezielte Vernetzung von Wissenschaftler*innen sowie die Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte. Darüber hinaus wurden zahlreiche neue Forschungsgruppen gegründet und modernste technologische Plattformen eingerichtet, die innovative Ansätze in der neurowissenschaftlichen Forschung ermöglichen.

Anfang 2026 trat NeuroCure im Rahmen der Exzellenzstrategie in die vierte Förderrunde ein.

In dieser neuen Förderphase vereint der Cluster 24 exzellente Wissenschaftler*innen aus Klinik‑ und Grundlagenforschung. Jede Fachrichtung zeichnet sich durch herausragende Forschung aus. Gemeinsam haben die Forscher*innen das Potenzial, sowohl die Grundlagenforschung als auch die translationale Neurowissenschaft entscheidend voranzubringen.

Inhaltlich konzentriert sich NeuroCure weiterhin auf Projekte in drei Bereichen der neurowissenschaftlichen Forschung: EntwicklungHomöostase und Alterung.

Statt uns auf eine einzelne Hirnerkrankung zu beschränken, verfolgen wir das übergeordnete Ziel, gemeinsame pathophysiologische Mechanismen zu identifizieren und zu verstehen, die an der Entstehung verschiedener neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen beteiligt sind.

Durch die enge Verknüpfung von Grundlagenwissenschaften und klinischer Forschung sollen neue Erkenntnisse möglichst rasch in die klinische Anwendung überführt werden. Um diesen Prozess zu beschleunigen, hat NeuroCure spezifische translationale Module eingerichtet:

  • NCRC– Das Neurological Clinical Research Center innerhalb der Charité bietet Forschenden einen verbesserten Zugang zu Patient*innen, insbesondere zu denen mit akuten und schweren Hirnerkrankungen.
  • SPARK– Dieses Modul zielt darauf ab, den Translationsprozess zu beschleunigen und zu optimieren.
  • VOS – Value and Open Science– Stärkt die Vorhersagekraft unserer Forschung und verbessert damit die Translation.

Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen Labor und Klinik zu schließen und die Forschungslandschaft in Berlin noch attraktiver und leistungsfähiger zu gestalten.

Beteiligte Institutionen:

  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
  • Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)
  • Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in der Helmholtz-Gemeinschaft
  • Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene

Podcast zum Exzellenzcluster

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