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Mathematik Münster

Mitglieder des Verbundes stehen mit einer Tafel voll mathematischer Berechnungen vor dem Münsteraner Schloss
(© Sterntaucher / Mathematik Münster)
Kegel
Exzellenzcluster

Dynamik – Geometrie – Struktur

Der Cluster „Mathematik Münster: Dynamik – Geometrie – Struktur“ fördert Spitzenforschung durch einen einzigartigen, integrierten Ansatz zur Lösung grundlegender Fragestellungen in verschiedenen mathematischen Disziplinen. Komplexe Herausforderungen werden durch die Kombination unterschiedlicher Techniken, Perspektiven und Fachrichtungen auf höchstem Niveau adressiert.

Die mathematische Forschung am Cluster Mathematik Münster wird als ein organisches Ganzes betrachtet mit unzähligen Verbindungen zwischen den mathematischen Disziplinen. Gezielt wird die Entwicklung mathematischer Methoden gefördert, die zu disziplinübergreifenden wissenschaftlichen Entdeckungen führen. Hiermit wird ein einzigartiger Ansatz verfolgt, der starke Impulse für Innovationen auch über die Mathematik hinaus setzt.

Geleitet von den drei Prinzipien Dynamik — Geometrie — Struktur analysieren die rund 200 Wissenschaftler:innen die dynamische Entwicklung mathematischer Objekte, nehmen konsequent eine geometrische Perspektive ein und identifizieren die tieferen, oft verborgenen Strukturen hinter Problemen. Im Fokus stehen zehn Forschungsthemen, die jeweils mehrere mathematische Bereiche und Forschende einbinden:

  • K-Gruppen und Kohomologie
  • Moduli-Räume in Arithmetik und Geometrie
  • Modelle und Universen
  • Gruppen und Wirkungen
  • Krümmung, Form und globale Analysis
  • Singularitäten und partielle Differentialgleichungen
  • Feldtheorie und Zufälligkeit
  • Zufällige diskrete Strukturen und ihre Grenzen
  • Multiskalenprozesse und effektives Verhalten
  • Deep Learning und Surrogat-Methoden

Der Cluster Mathematik Münster ist Teil eines exzellenten Forschungsumfelds und kooperiert eng mit mehreren SFBs und interdisziplinären Forschungszentren. Renommierte Mathematiker:innen tragen zum Erfolg bei, was sich unter anderem in mehreren ERC Grants und Leibniz-Preisen widerspiegelt. Die Gründung des Centre for Mathematics Münster im Jahr 2026 hebt den Forschungsansatz auf ein höheres Niveau.

Das ehrgeizigste strukturelle Ziel ist die Umsetzung integrierter Ansätze über Disziplinen hinweg, was die Anwerbung von Spitzenkräften, die Verbindung mathematischer Felder und die Förderung des Methodentransfers erfordert. Hierzu werden neue „Bridging the Gaps“-Professuren sowie Austauschplattformen geschaffen und Projektanbahnungs- und Sabbatical-Programme installiert. Die Förderung früher Karrierephasen spielt hierbei eine entscheidende Rolle, um Talente zu gewinnen, die wissenschaftliche Unabhängigkeit zu fördern und erfolgreiche Forschungskarrieren zu fördern. Da vielfältige Perspektiven entscheidend für den Erfolg des integrativen Ansatzes sind, wird großer Wert auf Gleichstellung, Diversität und Internationalisierung gelegt.

Podcast zum Exzellenzcluster

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