SyNergy
Exzellenzcluster
Munich Cluster for Systems Neurology
SyNergy – der Münchner Cluster für Systemneurologie – hat ein neues Forschungsgebiet definiert, in dem Systembiologie und systemische Neurowissenschaften auf klinische Neurologie treffen. Unterstützt von den beiden Münchner Exzellenz-Universitäten und fünf Helmholtz- und Max-Planck-Instituten hat dieses langfristige Programm wichtige Erkenntnisse ergeben und dauerhafte Infrastrukturen geschaffen.
Highlights | Wir haben:
- zahlreiche neue krankheitsübergreifende Pathomechanismen und Ansatzpunkte zur Behandlung der wichtigsten degenerativen, entzündlichen und vaskulären ZNS-Erkrankungen entdeckt, von denen mehrere auf dem Weg zur klinischen Erprobung sind;
- >25 Tandemprojekte unterstützt und >600 Artikel in hochrangigen Zeitschriften veröffentlicht, was in einer führenden Rolle der Münchner Neurowissenschaften in der Alzheimer-, Multiple Sklerose- und Schlaganfall-Forschung resultiert;
- Forschende in frühen Karrierephasen rekrutiert und gefördert, um unser PI-Team zu verjüngen, zu diversifizieren, Lücken in unserem Forschungsportfolio zu schließen und die Exzellenz weiter zu steigern (z. B. >25 ERC-Grants);
- zwei institutions-übergreifende SyNergy-Forschungszentren errichtet, die unsere Grundlagen- und klinische Forschung weiter integrieren und so helfen, die Voraussetzungen für eine effiziente klinische Translation zu schaffen;
- erste Technology Hubs eingerichtet, die einen direkten Zugang zu herausragender Expertise in den Bereichen Omics und Bildgebung ermöglichen;
- gemeinsam mit unseren Universitäten die Unterstützung für Forschende in frühen Karrierephasen und für „clinician scientists“ ausgebaut und dabei Gleichstellung und Vielfalt gefördert sowie Infrastruktur für das Forschungsdatenmanagement geschaffen.
Pläne | In der nächsten Förderperiode wird SyNergy:
- das Verständnis, die Diagnose- und Therapieoptionen für wichtige ZNS-Erkrankungen durch neue Technologien, Expertise und Konzepte verbessern;
- die Förderung von Tandem-Projekten fortführen, um neue Konzepte und Forschende zu integrieren, und etablierte Tandems in größere Teams erweitern, die sich auf die klinische Transition krankheitsübergreifender Prinzipien konzentrieren;
- in Zusammenarbeit mit einer neuen Initiative des Freistaates Bayern, der M1–Munich Medicine Alliance, unsere Fähigkeiten zur Durchführung von Proof-of-Concept-Studien am Menschen durch neue Einheiten zur Durchführung von klinischen Studien erweitern;
- neue Professuren für Neuroepigenetik, Systemneurowissenschaften und Hochresolutionsbildgebung einrichten und sich an laufenden Neuberufungen beteiligen;
- das Hub-Portfolio erweitern, um die krankheitsübergreifende Datenintegration, die KI-Expertise und die Überführung neuer Targets in die Klinik zu unterstützen;
- seine Förderprogramme weiterentwickeln und ausbauen u. a. durch Schaffung eines einheitlichen M.Sc/Ph.D.-Programms, die Förderung von „Clinician-Trialists“ und durch Beitritt zu einem von der NOMIS-Stiftung finanzierten internationalen Postdoc-Netzwerk.
Beteiligte Institutionen:
- Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
- Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
- Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB)
- Max-Planck-Institut für biologische Intelligenz
- Max-Planck-Institut für Psychiatrie
Podcast zum Exzellenzcluster
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