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Cross-Cultural Philology

Darstellung verschiedener Schriftstücke in unterschiedlichen alten Schriften wie unter anderem Hieroglyphen und Keilschrift
(© Cross-Cultural Philology / Stefan Pörtner)
Kegel
Exzellenzcluster

Cross-Cultural Philology. Neue Sichtweisen auf vormoderne Textualität

Der Exzellenzcluster Cross-Cultural Philology“ erforscht mit einem kulturübergreifenden Ansatz philologische Praktiken und kulturelle Dynamiken über einen Zeitraum von 5.000 Jahren. Im Mittelpunkt steht der Reichtum philologischer Traditionen im Nahen und Mittleren Osten, in Ostasien, auf dem indischen Subkontinent, in Nord-, Ost- und Westafrika und in Europa. Ziel ist es Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Kontinuitäten und Diskontinuitäten zu erschließen und damit Erkenntnisse zu gewinnen, die weit über die bisherige Forschung hinausgehen.

Mit der Konzentration auf Philologie möchte der Cluster innovative Konzepte für die Zukunft der Geisteswissenschaften entwickeln. Dabei werden die neuen Möglichkeiten der Technologien im Bereich der Digital Humanities aufgegriffen, um innovative Fragehorizonte und Erkenntnisinteressen zu entfalten.

Langfristiges Ziel ist es, aus der Untersuchung philologischer Praktiken in globaler Vergleichsperspektive eine neuartige Wissens- und Wissenschaftsgeschichte zu entwickeln. In der Kombination historischer und aktueller Fragestellungen zu theoretischen Konzepten und Praxisformen philologischen Arbeitens erreichen die Forschungen im Fächerverbund des Clusters ein Niveau, das höchste internationale Sichtbarkeit verspricht.

Basierend auf der Stärke der philologischen Disziplinen an der LMU ist es ein ganz besonderes Anliegen des Clusters, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern ein anregendes Forschungsumfeld zu bieten, in dem exzellente Ergebnisse zu erwarten sind.

Beteiligte Institution:

  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg